Erwachsen werden

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Ralf27
Beiträge: 49
Registriert: Mi 23. Apr 2014, 20:31

Erwachsen werden

Beitrag von Ralf27 »

Hallo zusammen,
meine Schwester hat ein fast 18 jährigen Sohn. Jetzt geht es darum, dass er in die Selbstständigkeit mit Wohnung und allem was dazugehört gebracht werden soll. Er möchte nicht arbeiten ist bis jetzt aus drei verschiedenen Maßnahmen herausgeflogen. Jetzt weiß meine Schwester nicht weiter. Hat einer Tipps, was man noch machen kann?
Tobse
Beiträge: 114
Registriert: Do 21. Nov 2013, 15:45
Wohnort: Essen

Re: Erwachsen werden

Beitrag von Tobse »

Ich gehe mal davon aus, dass er ALG2 erhält, richtig? Dann darf er eh nicht ausziehen. Bis zum 25. Lebensjahr muss deine Schwester ihn noch "ertragen", außer ihr bekommt vielleicht irgendeinen Härterfall hin!
isylee
Beiträge: 147
Registriert: Mo 28. Okt 2013, 15:50
Wohnort: Berlin

Re: Erwachsen werden

Beitrag von isylee »

Richtig, junge Menschen unter 25 dürfen nicht einfach mal so ausziehen, wenn sie Geld vom Jobcenter bekommen. Oder bekommt er kein Geld vom Amt?
GretaFunk
Beiträge: 17
Registriert: Mi 18. Jun 2014, 00:04
Wohnort: Essen

Re: Erwachsen werden

Beitrag von GretaFunk »

Oh Gott, kenn ich selber. Diese Zeiten bringen Eltern um den Verstand. Da er ALG2 bekommt ist eine eigene Wohnung erst mit 25 möglich. Ich rate einfach mal dazu zum Therapeuten zu gehen. Sicherlich ist der Weg schwer aber deine Schwester kann sich einmal alles von der Seele reden. Dort können Sie Ihr wahrscheinlich auch weitere Ratschläge geben, wie Sie reagieren können.
CarolaS
Beiträge: 8
Registriert: Sa 12. Jul 2014, 21:42

Re: Erwachsen werden

Beitrag von CarolaS »

ich glaube da kann sie nicht viel machen, laut Amt sind Eltern verpflichtet die kinder bis zum 25 Lebensjahr zu unterstützen, es sei den sie wird schwanger!
Mats
Beiträge: 6
Registriert: So 27. Jul 2014, 14:01

Re: Erwachsen werden

Beitrag von Mats »

Schwierig... Die Frage ist ja auch, in wiefern Maßnahmen, die im Dialog stattfinden, noch fruchten, wenn schon mehrere Maßnahmen nach hinten losgegangen sind. Sicherlich ist da eine Familienberatung keine schlechte Idee, ich weiß aber nicht wie die Erfolgschancen solch einer sind. Rein rechtlich wird es aber schwer, vor 25 Jahren, dort irgendetwas zu bezwecken, was einen Auszug zur Folge hat. Frage ist aber auch, ob man mit seinem Kind solch einen Weg gehen möchte, da dieser doch auch in der Zukunft das Verhältnis zumindest sicher beeinflusst...
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